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Laserhärten von Werkzeugen
Bei der Herstellung von Fahrzeugkarosserien werden Bleche zwischen zwei Werkzeugen mit grosser Kraft zu den notwendigen Formen gepresst. Dabei tritt an den metallischen Werkzeugen Verschleiss in Form von Abrieb auf, der dazu führt, dass die Werkzeuge ihre Funktion verlieren. Die Werkzeuge sind typischerweise einige Tonnen schwer und besitzen eine Grösse im Bereich von Metern. Entsprechend aufwändig sind diese bearbeitet und die Herstellungskosten betragen oft mehrere hunderttausend Euro.
Um den Verschleiss an diesen Werkzeugen zu vermindern werden diese Werkzeuge gehärtet, wobei die Gefahr von Verzügen und Verkrümmungen der Werkzeuge besteht. Das LBBZ hat mit dem LACID®-Verfahren ein laserbasiertes Verfahren entwickelt, das diese verschleissmindernde Härtung der Werkzeuge ohne die Gefahr von Verzügen ermöglicht.
Bei der Entwicklung des Verfahrens wurde besonders Wert auf möglichst hohe Flexibilität gelegt, so dass heute mittels dieses Verfahrens nicht nur Presswerkzeuge für Karosseriebleche gehärtet werden können, sondern auch Blechumformwerkzeuge von Kant- und Biegemaschinen, Spritzgusswerkzeuge aus dem Bereich der Kunststoffverarbeitung oder auch Extrudermatrizen für Gummi-, Kunststoff- oder Aluminiumstrangfertigung.
Für die OEM Kunden aus dem Bereich Automotive, wie z.B. VW, Audi oder Ford werden diese Werkzeuge mittels des LBBZ LACID®-Verfahrens bearbeitet und verbessern die Standfestigkeit der Werkzeuge in so hohem Masse, dass manche Werkzeuge ihren gesamten Einsatzzyklus ohne Reparaturen absolvieren, was eine enorme Kostenersparnis bedeutet.
RAiN-Referenzbeispiel Laserhärten als Download


